Was wäre, wenn?

Altersvorsorgedepot-Rechner 2027

Das neue Altersvorsorgedepot im Vergleich mit einem normalen Depot: was dein Sparplan bis zur Auszahlung ansparen könnte und was dir beide nach Steuern auszahlen.

Welche Regeln gelten?

Vorsorgekonten weiterer Länder folgen.

Sparen bis zur Auszahlung

Von der ersten Einzahlung am 1. Januar 2027 bis zum Auszahlungsalter.

Depotart

Zwei Fonds vom Anbieter, einer renditeorientiert, einer sicherheitsorientiert. Du legst die Aufteilung fest; vor der Auszahlung schichtet das Depot gesetzlich in den sicherheitsorientierten Fonds um, und die Kosten sind auf 1,0 % im Jahr begrenzt.

€

Die Auszahlung kann zwischen 65 und 70 beginnen; die gesetzliche Regelaltersrente beginnt für alle ab Jahrgang 1964 mit 67.

Der Plan beginnt mit der ersten Einzahlung am 1. Januar 2027 und läuft bis zur Auszahlung. Wer zu Beginn jünger als 25 ist, bekommt einmalig 200 € vom Staat dazu.

Höchstens 570 € im Monat (6.840 € im Jahr). Gefördert werden die ersten 150 € im Monat (1.800 € im Jahr); alles darüber wächst steuerfrei und wird bei der Auszahlung milder besteuert. Sparpläne kosten keine Ordergebühren, deshalb fallen in beiden Plänen keine an.

Riester-Vertrag übertragen? (optional)

Ab 2027 lässt sich ein Riester-Vertrag in ein Altersvorsorgedepot übertragen, ohne die Förderung zu verlieren. Trag die Zahlen aus deiner jährlichen Riester-Mitteilung ein: Das Altersvorsorgedepot bekommt das Guthaben am 1. April 2027 (drei Monate Kündigungsfrist zum Quartalsende), das normale Depot am selben Tag das, was eine Kündigung übrig ließe.

€
€
€
€

Die ersten drei stehen in der jährlichen Mitteilung deines Riester-Anbieters, die Steuervorteile über die Zulage hinaus in deinen Steuerbescheiden. Übertragen bleibt das Guthaben gefördertes Geld: keine neue Zulage, zählt nicht zu den 6.840 €, wird bei der Auszahlung voll versteuert und verliert die Riester-Garantie. Gekündigt gehen alle Zulagen und Steuervorteile zurück, und der Gewinn wird mit deinem Einkommensteuersatz versteuert.

Die beiden Fonds
%

Umschichtungsplan

Wie das Standarddepot vor der Auszahlung vom renditeorientierten in den sicherheitsorientierten Fonds umschichtet. Das Gesetz schreibt ein Mindestmaß vor; andere Prozentsätze kannst du mit dem Anbieter vereinbaren.

Bei jedem Schritt schichtet das Depot in den sicherheitsorientierten Fonds um, wenn der renditeorientierte Anteil über der Grenze liegt, und neue Einzahlungen folgen der Grenze. Im Altersvorsorgedepot ist das steuerfrei; im normalen Depot ist dieselbe Umschichtung ein steuerpflichtiger Verkauf.

Auszahlungsphase

Ab dem Auszahlungsalter zahlen beide Pläne nach der Regel des Auszahlungsplans aus, gezeigt im mittleren Szenario mit der Rendite, die du einstellst.

Dein Steuersatz bei Auszahlung
%

Dein persönlicher Einkommensteuersatz im Ruhestand auf dieses Geld. Bei den meisten liegt er zwischen 15 % und 35 %; wähle den, der zu dir passt.

Monatliche Auszahlungen

Gleichmäßige Auszahlungen verteilen das Kapital bei der angenommenen Rendite auf die Monate bis zum Planende. Das gesetzliche Minimum zahlt nur 80 % des Rests geteilt durch die verbleibenden Monate: Die Auszahlungen beginnen niedrig, steigen dann, und am Ende bleibt ein großer Rest. Gesetzlich garantiert ist nur das Minimum: Ob dein Anbieter gleichmäßige Auszahlungen anbietet, ist offen, bis die Produkte 2027 starten, und echte Auszahlungen werden mindestens alle 3 Jahre aus dem Depotwert neu festgelegt.

%
%

Gesetzlich beginnt die Auszahlung zwischen 65 und 70. Ein Auszahlungsplan läuft bis mindestens 85 und zahlt mindestens 80 % des Restkapitals geteilt durch die verbleibenden Monate, spätestens alle 3 Jahre neu festgelegt; bis zu 30 % sind als Einmalbetrag möglich.

Weitere Einstellungen Depotgebühr 0 % · Inflation 2 %
%

Die Gebühr des Anbieters auf den Depotwert, zusätzlich zu den laufenden Kosten der Fonds, die schon in deren Kursen stecken. Gesetzlich dürfen beide zusammen höchstens 1,0 % im Jahr betragen.

%
%
%

Wie ein Sparplan mit Dynamik: Jeden Januar steigt die Sparrate beider Pläne um diesen Prozentsatz, bis zur Obergrenze des Altersvorsorgedepots von 570 € im Monat. Kirchensteuer und Sparer-Pauschbetrag gelten für das normale Depot. Dein Grenzsteuersatz während des Sparens zeigt, was die Steuererklärung zusätzlich zur Zulage bringt: ab etwa 23 % ist der Sonderausgabenabzug mehr wert als die Zulage, und die Differenz bekommst du als Erstattung (nicht ins Depot). Die Inflation wirkt nur, wenn du das Ergebnis mit Inflation anzeigst.

Aktionen
Jahre
Jahre
Zählweise der Jahre

Nur für das Altersvorsorgedepot. Kalenderjahre: Ein Jahr ab 2027 heißt nur 2027, egal wann der Plan beginnt. Erstattete Fondskosten sammeln sich täglich an, werden vierteljährlich ausgezahlt und im selben Fonds wieder angelegt. Für das normale Depot nehmen wir keine Kosten an.

Eine Veranschaulichung auf Basis vergangener Kurse und veröffentlichter Regeln – keine Finanz- oder Steuerberatung.

Das Altersvorsorgedepot kurz erklärt

Was ist das Altersvorsorgedepot?

Ein neues, staatlich gefördertes Depot für die Altersvorsorge in Deutschland, ab dem 1. Januar 2027. Du sparst in Fonds wie ETFs, und der Staat legt jedes Jahr eine Zulage dazu. Neue Riester-Verträge dürfen nach dem 31. Dezember 2026 nicht mehr verkauft werden.

Wie viel legt der Staat dazu?

Die Grundzulage beträgt 50% deiner ersten 360 € im Jahr und 25% des Rests bis 1.800 €: höchstens 540 € im Jahr, wenn du mindestens 120 € einzahlst. Jedes Kind mit Kindergeld bringt bis zu 300 € im Jahr dazu, gerechnet auf dieselben Beiträge. Wer jünger als 25 ist, bekommt einmalig 200 €.

Wie viel darf ich einzahlen?

Bis zu 6.840 € im Jahr pro Vertrag (570 € im Monat), in höchstens 2 Verträgen. Die Zulage gibt es auf die ersten 1.800 € im Jahr pro Person; was darüber liegt, wächst bis zur Auszahlung trotzdem ohne Steuern weiter.

Standarddepot oder eigene Fonds?

Das Standarddepot hält zwei Fonds, die der Anbieter auswählt: einen sichereren und einen riskanteren. Seine jährlichen Kosten sind auf 1% begrenzt, und wenn du nichts anderes vereinbarst, bleiben ab 5 Jahren vor der Auszahlung höchstens 50% im riskanteren Fonds, ab 2 Jahren 30%. In einem Depot, das du selbst führst, wählst du ETFs und andere Fonds bis Risikoklasse 5 oder Euro-Staatsanleihen, ohne Kostendeckel und ohne Umschichtung in sicherere Fonds.

Wie wird das Altersvorsorgedepot besteuert?

Während du sparst, wird nichts besteuert: keine Abgeltungsteuer, keine Vorabpauschale, und Fondswechsel sind steuerfrei. Beiträge bis 1.800 € plus die Zulagen zählen als Sonderausgaben. Bei der Auszahlung wird der geförderte Teil (diese Beiträge, die Zulagen und alles, was sie erwirtschaftet haben) als Einkommen mit deinem persönlichen Steuersatz versteuert. Vom Geld über 1.800 € im Jahr wird nur der Ertrag besteuert, und nur zur Hälfte, wenn die Auszahlung nach deinem 62. Geburtstag und nach mindestens 12 Jahren Vertragslaufzeit kommt.

Wann wird ausgezahlt?

Ab einem Alter zwischen 65 und 70. Bis zu 30% können zu Beginn als Einmalbetrag kommen; der Rest fließt als Auszahlungsplan bis mindestens 85 oder als lebenslange Rente. Wer früher Geld entnimmt, zahlt die Zulagen und die Steuerersparnis zurück.

Kann ich meinen Riester-Vertrag übertragen?

Ja. Mit 3 Monaten Frist zum Quartalsende wechselt das Riester-Geld, ohne dass du Zulagen oder Steuern zurückzahlst. Es zählt nicht zu den 6.840 € im Jahr, bleibt gefördertes Geld und wird bei der Auszahlung voll versteuert. Jeder Anbieter darf für den Wechsel höchstens 150 € verlangen, und die Riester-Garantie wandert nicht mit. Der Rechner kann einen Übertrag einrechnen.

Wie rechnet dieser Rechner?

Er wendet die Regeln von 2027 auf deinen Sparplan vom 1. Januar 2027 bis zur Auszahlung an, über 1.000 mögliche Szenarien aus echten Fondskursen der Vergangenheit, und stellt dasselbe Geld in einem normalen Depot daneben, das laufend versteuert wird. Er zeigt eine Spanne, keine Prognose, und ist keine Steuer- oder Finanzberatung.

Regeln laut Altersvorsorgereformgesetz (BGBl. 2026 I Nr. 156). Eine Zusammenfassung, keine Steuer- oder Finanzberatung.

Link kopiert