ETF-Screener

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Xetra-gelistete UCITS-ETFs nach Kategorie prüfen: deutsche Steuerlogik, Kosten, Fondsgröße und Handelbarkeit.

Universum wird geprüft…
Wie der Score entsteht

Warum ein ETF höher bewertet wird als ein anderer.

Der Score beantwortet eine einzige Frage: Welcher ETF, der tatsächlich in diese Kategorie gehört, ist der beste langfristige Gesamtfit für einen deutschen Privatanleger? Fünf Faktoren fließen ein — Exposure-Qualität, Kosten, Fondsgröße, Xetra-Handelbarkeit und deutsche Steuerbehandlung inklusive Teilfreistellung und Vorabpauschale — ihre Gewichte sind aber nicht in jeder Kategorie gleich. Die Wahl einer Kategorie zeigt, welcher Faktor das Ranking dort dominiert.

Zwei ETFs auf denselben Index landen selten beim selben Score. Der günstigere gewinnt bei den Kosten; der größere bei Tracking-Präzision und Xetra-Umsatz; ein irisch domizilierter Swap-Fonds bei der US-Quellensteuer; ein steuerqualifizierter Lieferanspruch-ETC bei der deutschen Goldbesteuerung. Der Score bündelt diese Vorteile, und die Kategorie entscheidet, welcher davon am stärksten zählt.

Der höchstplatzierte ETF ist der beste Gesamtfit des Modells für die gewählte Kategorie auf Basis der verfügbaren Daten. Das Ranking soll die Suche eingrenzen, nicht das Factsheet oder die persönliche Steuerprüfung ersetzen.
1
Zuerst: passt er zur Kategorie?

Ein breiter Europa-ETF, der zu 70 % aus deutschen Large Caps besteht, oder ein Gold-Produkt ohne steuerqualifizierten Lieferanspruch fällt vor dem Scoring heraus. Die Kategorie muss tatsächlich halten, was ihr Name nahelegt.

2
Dann: was macht einen Fonds besser als einen anderen?

Niedrigere TER, größeres Fondsvolumen, höherer Xetra-Umsatz, das passende Domizil für die Steuerreibung der Kategorie und eine zum Basiswert passende Replikation — jedes ist ein Vorteil, und die Kategorie bestimmt, wie viel es wiegt.

3
Was der Score nicht tut

Vergangene Performance wird als Kontext gezeigt, erhöht den Score aber nicht. Persönliche Freibeträge, Kirchensteuer, Broker-Verfügbarkeit, Live-Orderbuchtiefe und offizielle Emittenten-Steuerklassifikationen liegen außerhalb des Datensatzes. Der Score grenzt die Suche ein; er ersetzt nicht das Factsheet.