Das Risikoprofil, abgeleitet aus vergangenen Marktschwankungen, zeigt das Risiko, dem das Portfolio ausgesetzt bist. Diese Bewertung hilft dabei, Deine Investitionen mit Deinen finanziellen Zielen und Deiner Risikobereitschaft in Einklang zu bringen.
Das Diversifikationsprofil bewertet die Verteilung von Anlagen über verschiedene Anlageklassen, Regionen und Branchen. Diese Bewertung hilft dabei, Risiken zu reduzieren, Renditen zu maximieren und eine Überkonzentration in einem einzelnen Bereich zu vermeiden.
Die Struktur wirkt wie: „Ich will einfach den Weltmarkt… aber ich will auch spielen.“ Über 50% in einem ACWI-ETF ist super solide, dazu noch Europa und EM – dann haust Du oben drauf Einzeltitel (Airbus, Biotech, Drohnen) und einen extra Halbleiter-ETF. Das ist wie ein sehr ordentliches Basis-Workout plus drei völlig zufällige Zirkusnummern. Die Kern-ETFs liefern dir schon breite Streuung, die Satelliten machen das Ganze unnötig spitzer und thematischer, ohne wirklich klaren Plan. Takeaway: Entweder bewusst „Core-Satellite“ fahren und Größen begrenzen – oder zugeben, dass das teils emotionales Stock-Picking ist und es dann auch so behandeln.
Historisch sah das Ding aus wie ein Genie auf Koffein: aus $1.000 wurden rund $3.497, mit ca. 20,5% CAGR. CAGR = die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate, quasi dein Langstrecken-Tempolimit. Du liegst damit klar über Weltmarkt und sogar knapp über dem US-Markt. Der maximale Einbruch von -34% war aber nahezu identisch zu den Benchmarks – du hast also mehr Rendite, aber keinen „Crash-Rabatt“ bekommen. 90% der Rendite kamen in 28 Tagen zustande – das ist Lotterieschein-Niveau. Past data ist wie gestriges Wetter: hilfreich, aber die nächste Gewitterzelle ist nicht verpflichtet, sich dran zu halten.
100% Aktien, null alles andere – du bist also nicht „Wachstum“, du bist quasi „Alles auf Rot“. Keine Anleihen, kein Cash-Puffer, kein defensiver Block – du spielst die Vollgas-Variante des Börsenspiels. Das ist für lange Horizonte okay, aber nimm das Kind beim Namen: das ist kein balancierter Mix, sondern ein klares Hochrisiko-Profil. In echten Krisen fällt so ein Depot komplett mit dem Markt die Treppe runter, ohne Airbag. Allgemeine Erkenntnis: Wer 100% Aktien fährt, sollte mental und finanziell in der Lage sein, 40–50% Rückgang auszuhalten, ohne panisch Knöpfe zu drücken.
Sektorbild: Tech 26%, Industrials 20%, Financials 14%, Health Care 11% usw. Also keine völlig kranke Schieflage, aber der extra Halbleiter-ETF und Airbus geben dem Ganzen einen versteckten Heavy-Industry-und-Tech-Bias. „Tech und Maschinenbau mit etwas Finanz-Deko“ trifft es ungefähr. Das ist nicht katastrophal, aber zyklischer als ein superbreiter, völlig neutraler Mix. Wenn Konjunktur und Zinsen rumzicken, merkst du das deutlicher. Takeaway: Wenn man schon thematische Satelliten (Chips, Luftfahrt, Defense-nahe Dinge) draufpackt, sollte man bewusst sein, dass man das Zyklizitäts-Level hochdreht, statt nur „etwas Würze“ dazuzugeben.
Geografisch bist du fast ein Musterknabe: 45% Nordamerika, 32% Europa, Rest über Asien, EM, Australien verteilt. Für eine US-orientierte Sicht ist das fast schon ungewöhnlich vernünftig – kein „USA oder gar nichts“-Reflex. Dafür bist du klar euro-lastiger als ein reiner Weltmarkt, was mit Airbus und dem Europa-ETF logisch ist. Du wettest damit ein gutes Stück auf das Comeback der alten Welt. Kann gut gehen, kann aber auch ewig „Value Trap“-Vibe haben. Grundsatz: Heimvorteil (oder Europa-Sympathie) ist okay, solange dir klar ist, dass du damit bewusst vom globalen Durchschnitt wegläufst.
Market-Cap: 43% Mega, 37% Large, 15% Mid, 5% Small – also klar „Große-Jungs-Bias“. Du folgst im Kern dem globalen Index-Muster: die ganz Großen diktieren die Musik, Mid- und Small-Caps sind nur Background-Sänger. Für Stabilität ist das nicht dumm – Riesenfirmen sind zwar nicht risikoarm, aber weniger „alles oder nichts“ als viele Zwerge. Der Nachteil: Wenn die großen Tech- und Mega-Namen mal jahrelang seitwärts eiern, hängt das ganze Depot in der Hängematte. Generelle Lektion: Wer mehr Kick und Diversifikation will, kann Mid-/Small-Caps bewusster dosieren statt sie nur als Beifang mitzunehmen.
Beim Blick durch die ETFs sieht man: du tust so, als wärst du mega diversifiziert, aber die üblichen Verdächtigen sitzen natürlich trotzdem im Cockpit: NVIDIA, Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet – die Market-Darlings sind alle über die ETFs reingeschmuggelt. Airbus ist doppelt prominent, weil direkt gehalten, aber nicht in den Top-10 der ETFs auftaucht. Biotech und Drohnen sind pure Einzeltitel-Risiken, die nicht durch Overlap abgefedert werden. Und weil wir nur die Top-10 der ETFs sehen, ist die echte Überschneidung sicher noch höher. Fazit: Die bunten ETF-Namen täuschen – die tatsächliche Macht sitzt bei ein paar globalen Giganten.
Faktorseitig bist du fast verdächtig brav: alles um die 50%, also nah am Markt-Durchschnitt. Faktoren sind quasi die versteckten Geschmacksrichtungen eines Portfolios – Value, Größe, Momentum, Qualität, Dividende, niedrige Volatilität. Hier ist nichts extrem: keine wilde Wette auf Billig-Aktien, keine kranke Momentum-Sause, kein „ich liebe Dividenden über alles“. Das deutet darauf hin, dass du eher zufällig gut im Mainstream liegst, statt bewusst Factor-Timing zu betreiben. Überraschung: Für die meisten Menschen ist das sogar vernünftig. Takeaway: Deine eigentlichen Wetten liegen nicht in den Faktoren, sondern in Geografie, Einzeltiteln und dem 100%-Aktien-Ansatz.
Beim Risiko tragen drei Positionen über zwei Drittel der Show: ACWI, Europa-ETF und der Halbleiter-ETF/Airbus-Doppel – der Rest ist statistisches Beiwerk. Der VanEck Semiconductor ETF macht mit 7,8% Gewicht über 10,5% der Gesamtrisiken – klassischer „kleiner Anteil, große Drama-Potential“. Risiko-Beitrag heißt: wer sorgt wirklich für die Schwankungen, nicht nur, wer viel Platz im Depot einnimmt. Hier siehst du klar: deine ETFs dominieren, aber die Tech-/Cyclical-Satelliten boxen eine Gewichtsklasse drüber. Allgemeine Lehre: Wenn einzelne Bausteine überproportional am Risiko ziehen, lohnt sich gelegentliches Trimmen oder Rebalancing, bevor sie das Steuer komplett übernehmen.
Dieser Chart zeigt die Efficient Frontier, berechnet auf Basis deiner aktuellen Positionen mit unterschiedlichen Gewichtungen. Er hebt das beste Verhältnis zwischen Risiko und Rendite hervor, basierend auf historischen Daten. "Effiziente" Portfolios maximieren die Rendite für ein gegebenes Risiko oder minimieren das Risiko für eine gegebene Rendite. Portfolios unterhalb der Kurve sind weniger effizient. Diese Grafik dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.
Klicke auf die farbigen Punkte, um Gewichtungen zu erkunden.
Auf der Risiko/Rendite-Landkarte stehst du leicht neben der Ideallinie. Die Efficient Frontier ist die Kurve „bestmögliche Rendite für jedes Risiko“ basierend nur auf deinen aktuellen Bausteinen. Deine Version liegt bei Sharpe 1,01, während das optimierte Gewicht mit denselben Assets auf 1,48 springen könnte – also deutlich besserer „Euro pro Risiko-Einheit“. Und du bist gut 2,6 Prozentpunkte unter dem theoretisch Möglichen bei gleicher Volatilität. Übersetzt: du machst dir die Mühe des Risikos, kassierst aber nicht die volle Belohnung. Ohne irgendwas Neues zu kaufen, könnte reines Rebalancing der vorhandenen Teile das Verhältnis deutlich aufräumen.
Mit einer Gesamtdividendenrendite von ca. 1,76% bist du sicher nicht im „Rente aus Dividenden“-Modus. Das ist mehr so Taschengeld als Gehalt. Der Europa-ETF zieht die Rendite etwas hoch, EM hilft auch, während Halbleiter und Wachstumsstories fast nichts auszahlen. Völlig okay, wenn der Fokus auf Wachstum liegt – aber niemand sollte hier erwarten, dass die Ausschüttungen den Lebensstandard tragen. Dividenden sind nett, aber am Ende zählen Gesamt-Return und dein Umgang mit Schwankungen viel mehr als die jährliche Zins-ähnliche Beruhigungspille. Wenigstens bist du nicht in die Falle „hohe Dividende = sicher“ gestolpert.
Kostenmäßig hast du es fast zu gut getroffen: Gesamtkostenquote um 0,22%, das ist ziemlich schlank. Die Core-ETFs sind günstig, nur der Halbleiter-ETF gönnt sich mit 0,35% ein bisschen Aufschlag für „Thema und Buzzword“. TER (Total Expense Ratio) ist die jährliche Gebühr, die leise aus deinem Fonds kriecht – wie ein Netflix-Abo, nur dass du es noch seltener bemerkst. Hier kann man maximal trocken sagen: gut gemacht, du hast offenbar zumindest einmal auf die Kostenzeile geschaut. Takeaway: Halte das Niveau, und lass dich nicht von fancy Produkten mit Story, aber ohne Preis-Leistung, anfixen.
Wähle einen Broker, der zu dir passt, und achte auf niedrige Gebühren, um deine Rendite zu maximieren.
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