Das Risikoprofil, abgeleitet aus vergangenen Marktschwankungen, zeigt das Risiko, dem das Portfolio ausgesetzt bist. Diese Bewertung hilft dabei, Deine Investitionen mit Deinen finanziellen Zielen und Deiner Risikobereitschaft in Einklang zu bringen.
Das Diversifikationsprofil bewertet die Verteilung von Anlagen über verschiedene Anlageklassen, Regionen und Branchen. Diese Bewertung hilft dabei, Risiken zu reduzieren, Renditen zu maximieren und eine Überkonzentration in einem einzelnen Bereich zu vermeiden.
Die Struktur schreit: „Ich habe drei Lieblingskinder und der Rest ist Deko.“ Fast 22% in Amazon, knapp 20% in Alphabet und dazu noch ein Fünftel im S&P‑500 – das ist kein Portfolio, das ist ein Fanclub mit Beifang. Diversifikation ist offiziell „moderat“, in der Praxis bedeutet das: Drei Aktien würfeln über Deine Laune, alle anderen dürfen höflich mitspielen. Für einen spekulativen Anleger passt das Risiko‑Profil, aber hier hängt Dein Vermögen extrem an ein paar Tech‑Giganten. Grundregel: Wenn drei Positionen über zwei Drittel des Risikos ausmachen, ist das kein Sicherheitsnetz, sondern ein Drahtseilakt.
Die Performance ist völlig absurd gut: Aus $1.000 wurden $19.738, CAGR 134,02% – das ist nicht „gut“, das ist Lotteriegewinn mit Chart. US‑Markt und Weltmarkt wurden brutal deklassiert, aber der Preis dafür war ein Max Drawdown von -41%. CAGR (Compound Annual Growth Rate) ist quasi Deine durchschnittliche Reisetempo‑Angabe über einen völlig verrückten Roadtrip – hier war das eher Formel 1 als Autobahn. Wichtig: So was passiert, wenn man zufällig sehr früh in genau die Monster‑Gewinner greift. Vergangenheit = gestern’s Wetterbericht: hilfreich, aber keine Garantie, dass es morgen nicht aus Eimern schüttet. Erwartung: Zukunft wird viel normaler und viel unangenehmer als diese Traumkurve.
Monte‑Carlo‑Simulation ist der Finanz‑Würfelbecher: 1.000 alternative Zukunftsverläufe, alle basierend auf der bisherigen Achterbahn. Median nach 15 Jahren: $2.633 aus $1.000, also solide 7,4% p.a., aber weit weg von den historischen 134% p.a. Die Spanne ist brutal breit: von ungefähr Kapitalerhalt ($992) bis „ich erzähle es jedem auf der Party“ ($6.497). 73% Chance auf ein Plus klingt gut, aber heißt auch: Eine ordentliche Chance auf nervige oder lange Durststrecken. Simulierte Daten sind wie ein Flugsimulator: gut zum Üben, aber kein Ersatz für echtes Wetter. Lesen: Die Zukunft dieses Portfolios wird eher normal chaotisch, nicht nochmal historisch göttlich.
93% Aktien, 7% „Other“ über Gold – das ist praktisch Vollgas in Risikoanlagen mit einem goldenen Glücksbringer im Handschuhfach. Für jemanden mit Risikoklasse 7/7 passt das vom Profil her, aber nennen wir es beim Namen: Das ist ein Wachstums‑Highroller, kein ausgewogener Langweiler. Kein Cash‑Puffer, keine Anleihen, nichts, was richtig bremst, wenn es scheppert. Gold mit 7% ist nett als Stimmungskissen, aber es rettet Dich nicht, wenn die Aktienseite gleichzeitig 40% abschmiert. Faustregel: Wer so viel Eigenkapitalrisiko nimmt, sollte mental vorbereitet sein, 30–50% Rückgang auf dem Gesamtdepot nicht nur zu sehen, sondern auch auszuhalten, ohne hektisch alles zu verkaufen.
Diese Aufschlüsselung umfasst nur den Aktienanteil deines Portfolios.
Sektorbild: Konsumzykliker 24%, „Telecom“ 22% (hier im Grunde Kommunikations‑/Tech‑Zeug), Health Care 15%, Tech 13% – also de facto Wachstumsjunkie mit weißem Kittel. Du hängst stark an wenigen, sehr zukunfts‑storygetriebenen Bereichen, die super laufen können, aber auch gnadenlos abgestraft werden, wenn Stimmung, Regulierung oder Zinsen kippen. Defensive Bausteine wie Basiskonsum, Energie, Versorger existieren, aber sind eher Statisten mit Minirollen. Das ist wie ein Fußballteam mit fünf Stürmern, einem halben Verteidiger und einem Torwart aus der Kreisliga. Wenn’s läuft, schießt Du viele Tore; wenn nicht, wirst Du gnadenlos ausgekontert.
Diese Aufschlüsselung umfasst nur den Aktienanteil deines Portfolios.
Geografisch heißt es: Nordamerika 87%, Europa entwickelt 6% – also „USA mit Gastauftritt aus Deutschland via Rheinmetall“. Globaler Markt? Höchstens als Tourist. Das kann lange gut aussehen, weil die USA in den letzten Jahren einfach alles rasiert haben, aber es ist auch ein Klumpenrisiko in genau einem Wirtschaftsraum, einer Währung, einer politischen Landschaft. Wenn dort irgendwas schiefgeht – Regulierung, Tech‑Backlash, geopolitische Überraschungen – sind fast alle Deine Eier im selben Korb. Ein bisschen mehr echte Streuung über verschiedene Regionen wäre wie eine Auslandsreise für Dein Geld: ungewohnt, manchmal nervig, aber langfristig gesünder.
Diese Aufschlüsselung umfasst nur den Aktienanteil deines Portfolios.
Market Cap: 58% Mega‑Caps, 30% Large‑Caps, kaum Midcaps. Also: Du spielst nur in der Champions League und tust so, als gäbe es keine 2. Liga. Das ist bequem – riesige Firmen, hohe Liquidität, viel Analysten‑Coverage – aber es heißt auch: Du kaufst genau das, was alle schon besitzen und feiern. Chance auf Hidden Gems? Praktisch null. Du wettest darauf, dass die aktuellen Platzhirsche noch sehr lange Platzhirsche bleiben. Wenn das Momentum mal bricht und kleinere Unternehmen besser laufen, guckt dieses Portfolio maximal höflich von der Seitenlinie zu. Es ist die „bloß keine Nischen, bitte nur die ganz Großen“‑Strategie.
Look‑through zeigt das eigentliche Meme: Du kaufst Amazon und Alphabet direkt, und dann nochmal verdünnt über den S&P‑ETF oben drauf. Amazon gesamt 22,59%, Alphabet 20,37%, NVIDIA 7,57% – das ist der inoffizielle „FAAN‑Rest“‑Fonds. Overlap heißt: Wenn der US‑Megacap‑Zug bremst, bremst hier alles gleichzeitig. Und das ist nur mit Top‑10 der ETFs gerechnet – der echte Überschneidungs‑Schmerz könnte sogar noch größer sein. Takeaway: Look‑through ist wie die Zutatenliste auf der Rückseite – die Vorderseite sagt „divers“, das Kleingedruckte schreit „sehr wenige Aktien dominieren alles“. Für Risiko‑Steuerung wäre etwas weniger Doppel‑ und Dreifachwette clever.
Faktor-Exposures werden mithilfe statistischer Modelle auf Basis historischer Daten geschätzt und messen systematische (marktrelative) Neigungen, keine absoluten Portfolioeigenschaften. Die Ergebnisse können je nach Analysezeitraum, Datenverfügbarkeit und Währung der zugrunde liegenden Anlagen variieren.
Faktorseitig ist das Ding eine Karikatur eines Qualitäts‑Wachstums‑Fans. Qualität bei 88% = „sehr hoch“, also stabile Bilanzen, starke Unternehmen, der Premium‑Laden im Aktien‑Supermarkt. Gleichzeitig Size bei 1% = „sehr niedrig“ heißt: Du meidest kleinere Titel wie die Pest. Value und Yield sind niedrig – günstig und dividendenstark sind offensichtlich unerwünschte Eigenschaften. Factor‑Exposures sind die versteckten Zutaten – Dein Mix sagt: „Lieb mir teure, große Qualitätsmonster, kleine Schnäppchen bleiben draußen.“ Das läuft super, wenn Wachstums‑Storys funktionieren; wenn aber Value‑Phasen oder Small‑Cap‑Rallies kommen, sieht diese Mischung schnell alt aus. Gas geben ja, aber immer im teuersten Auto im Showroom.
Risikobeitrag: Amazon 22% Gewicht, aber 33,96% Risiko – die Aktie ist der hyperaktive Teenager, der das ganze Haus wach hält. NVIDIA setzt noch einen drauf: 6,17% Gewicht, 14,13% Risikobeitrag, also mehr als das Doppelte pro Prozent Gewicht. Alphabet ist etwas brav mit Risk/Weight ~1, der S&P‑ETF wirkt regelrecht langweilig und stabil dagegen. Top‑3 sorgen für 67,35% des Gesamtrisikos – also zwei Tech‑Monster plus ein breiter Index als Feigenblatt. Risk Contribution heißt: Wer schaukelt wirklich Deine Depotkurve, nicht nur wer viel Platz auf der Übersicht bekommt. Takeaway: Ein paar Prozent weniger in den Hitzköpfen könnten den Puls deutlich senken, ohne den Charakter komplett zu zerstören.
Dieser Chart zeigt die Efficient Frontier, berechnet auf Basis deiner aktuellen Positionen mit unterschiedlichen Gewichtungen. Er hebt das beste Verhältnis zwischen Risiko und Rendite hervor, basierend auf historischen Daten. "Effiziente" Portfolios maximieren die Rendite für ein gegebenes Risiko oder minimieren das Risiko für eine gegebene Rendite. Portfolios unterhalb der Kurve sind weniger effizient. Diese Grafik dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.
Klicke auf die farbigen Punkte, um Gewichtungen zu erkunden.
Auf der Effizienzkurve ist das Portfolio allerdings ein ziemlicher Slapstick: Sharpe 1,88 bei 35,1% Risiko, während das optimale Gewicht mit denselben Bausteinen Sharpe 2,69 bei sogar etwas weniger Risiko hätte. Sharpe ist im Grunde „Rendite pro Stress‑Einheit“ – Deiner ist okay, aber weit unter dem möglichen Maximum. 25,22 Prozentpunkte unter der Efficient Frontier bei gleichem Risiko heißt: Du bekommst nicht ansatzweise die beste Mischung aus Schwankung und Ertrag, obwohl Du die richtigen Zutaten im Schrank hast. Die Minimum‑Varianz‑Version zeigt: Du könntest den Puls massiv senken und hättest immer noch brauchbare Rendite. Kurz: Du fährst mit angezogener Handbremse in den Kurven, aber trotzdem ohne Sicherheitsgurt.
Dividendenrendite Gesamt: magere 0,56%. Das ist kein Einkommensportfolio, das ist eine Wachstumswette mit Trinkgeld. Ja, ein High‑Dividend‑ETF ist drin, aber mit 7,44% Gewicht rettet der die Cashflow‑Story nicht. Dividenden sind hier Bonuspunkte, keine Spielstrategie. Für jemanden, der auf laufende Ausschüttungen hofft, wirkt das wie ein Kühlschrank, der cool aussieht, aber fast leer ist. Takeaway: Dieses Setup ist klar auf Kurssteigerungen und Reinvestition ausgerichtet, nicht auf laufende Zahlungen. Wer in ein paar Jahren entspannt von Dividenden leben will, müsste irgendwann an den Stellschrauben drehen – aktuell ist es eher „wachse oder weine“.
Kosten sind fast schon unverschämt niedrig: Gesamt‑TER 0,03%, S&P‑ETF 0,03%, High Dividend 0,08%, Gold 0,25%. Hier zahlst Du praktisch nichts dafür, dass Deine ETFs ihren Job machen. Das ist die eine Stelle, an der man ehrlich sagen muss: Respekt, da wurde nicht der teure Glitzer‑Fonds mit Hochglanzbroschüre genommen. Natürlich: Einzelaktien haben keine TER, das Risiko bezahlst Du in Schwankungen, nicht in Gebühren. Aber rein gebührenseitig ist das Ding so effizient, dass es schon wieder verdächtig wirkt – als hättest Du versehentlich die richtigen Knöpfe gedrückt. Weniger Gebühren = mehr Nettoertrag, hier läuft das genau so, wie es sollte.
Wähle einen Broker, der zu dir passt, und achte auf niedrige Gebühren, um deine Rendite zu maximieren.
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